DER OPERNBALL, Richard Heuberger, Sommerarena Baden, »Vocally, the rest of the cast also performed well, particularly Matjaz Stopinsek (Georg).«, Chanda VanderHart im Bachtrack
DIE GESCHIEDENE FRAU, Leo Fall, Stadttheater Baden, »Der slowenische Tenor Matjaž Stopinšek verfügt über eine wunderschöne Strahlkraft in der Höhe und überzeugt auch darstellerisch in der Partie des Karel von Lyssweghe.«, Marcus Haimerl in IOCO - Kultur im Netz
DER OPERNBALL, Richard Heuberger, Sommerarena Baden, »Die beiden von ihren Frauen auf die Probe gestellten Männer wurden von den Tenören Matjaž Stopinšek und Thomas Sigwald recht ansprechend gespielt und gesungen,....«, Udo Pacolt in Online Merker
LA JUIVE, Fromental Halévy, Musiktheater Linz, »... Matjaž Stopinšek hat sie nun, seine anspruchsvolle Wunschrolle. Und er 'hat' sie wirklich, ist ihr also ohne Abstriche, ohne hörbare Anstrengung als dramatischer Tenor gewachsen, natürlich und gerade mit dem Höhepunkt seiner Arie zum Ende des 4. Aktes, durch die er mit Intensität und erlicher Emotion, aber auch Samt und eine Prise Schmelz, den Saal füllt.«, Petra und Helmut Huber in Online Merker, 03.03.2024
DER BETTELSTUDENT, Sommerarena Baden, Carl Millöcker, »Aber auch der in Baden fast Heimrecht genießende Matjaž Stopinšek in der Titelpartie (mit stralenden Höhen und viel Spielfreude) warf sich voll ins Geschehen.«, Ernst Kopica, 27.8.2018 in MerkerOnline und Der Opernfreund – 51. Jahrgang
DER BETTELSTUDENT, Sommerarena Baden, Carl Millöcker, »Matjaž Stopinšek ist ein Tenor der Extraklasse, kraftvoll strahlend, der vor allem in der Höhe hörbar seinen Spaß mit den schwierigsten Passagen rüber bringt. Millöcker hat bei dieser Rolle nicht mit Spitzentönen gespart und hätte seine Freude an diesem Bettelstudent gehabt. Dass sich Stopinšek von der stets hungrigen Bronislava auf den Bauch klopfen lassen und hören muss, dass es gerne isst, ist ein Spaß am Rande.«, Kultur und Wein
DIE GESCHIEDENE FRAU, Stadttheater Baden, Leo Fall, »Dass sich Karel von Lyssweghe – vom slowenischen Tenor Matjaž Stopinšek gleichfalls überzeugend gespielt und blendend gesungen – zwischen den beiden Frauen hin und her gerissen fühlte, konnte man nachempfinden.«, Udo Pacolt in Online Merker
DIE GESCHIEDENE FRAU, Stadttheater Baden, Leo Fall, »Kein Wunder, dass Matjaž Stopinšek als abgestoßener Gatte Karel trotz seines wunderbar schmelzendes Tenors wie ein Hund leidet.«, Kultur und Wein
LA JUIVE, Fromental Halévy, Musiktheater Linz, »Sein ganzes Herz und natürlich auch seinen kraftvoll-eleganten Tenor legt Matjaž Stopinšek in die Partie des Éléazar. Er tobt, fleht und leidet, gerät bei den Pianostellen und dem einen oder anderen exponierten Ton an die Grenzen seiner Technik. Aber der Slowene wagt, und er gewinnt – die Begeisterung des Publikums.«, Stefan Ender in Der Standard, 04. 03. 2024
LA JUIVE, Fromental Halévy, Musiktheater Linz »... die Musik trifft in den entscheidenden Momenten – oft auch in Dreierkonstellationen – mitten ins Herz. Matjaž Stopinšek als Éléazar gelingt das mit der wohl bekanntesten Arie dieser Oper 'Rachel, quand du Seigneur' im 4. Akt einfach großartig – der Höhepunkt dieses Abends!«, Josef Penzendorfer in NÖN, 06.03.2024
LA JUIVE, Fromental Halévy, Musiktheater Linz, » 'Rachel, quand du Seigneur la grâce tutélaire': Fast sechs Minuten lang hat Matjaž Stopinšek als zwischen Liebe zu seiner Ziehtochter und dem Hass auf das Christentum hin und her gerissener Jude Éléazar verzweifelt gegen das Unabwendbare angesungen. Am Ende opfert er aus Rache, aus Hass alles, was ihm lieb ist. Jetzt jubelt ihm das Publikum im Linzer Musiktheater zu, Stopinšek nimmt die Ovationen auf, es ist spürbar, dass er soeben das Unvorstellbar mit großer Stimme in tiefe Emotion transformiert hat.«; Stopinšeks Meisterleistung, »Matjaž Stopinšek, in Linz hauptsächlich als Opretten-Partie eine Bank, schenkt sich und dem Publikum einen unvergesslichen Abend. Mit brillanter Stimme meistert er diese anspruchsvolle Rolle. Als Darsteller Gelingt es ihm, eine Vorstellung für die zutiefst ambivalente Gefühlswelt des Éléazar begreifbar zu machen. Ein großer Abend für den Slowenischen Tenor.« Helmut Atteneder in OÖ Nachrichten, 04.03.2024
LA JUIVE, Fromental Halévy, Musiktheater Linz, »Ein in jeder Hinsicht überzeugender Abend, natürlich auch wegen das phänomenal engagierten, viel beschäftigten Chorus und der Solisten, allen voran Matjaž Stopinšek als Éléazar,...«, Peter Jungblut in BR24 – Kultur, 03.03.2024 .....Allen voran fasziniert Matjaž Stopinšek als jüdischer Goldschmied Éléazar mit kraftvoll elegantem, höhensicherem Tenor und intensiven Emotionen. Dr. Helmut Christian Mayer in Opera Online - Das Universum der Oper, 05.03.2024
DER GRAF VOM LUXEMBURG, Franz Lehár, Musiktheater Linz, »Die Titelfigur wird von Matjaž Stopinšek gespielt und gesungen. Hier sind wir noch 20 Jahre vor der ersten „Tauber-Rolle“ – der gräfliche Hallodri mit dem wachsweichen Herzen fordert einen lyrischen Tenor, und den gibt Herr Stopinšek durchaus überzeugend, samt erstklassiger Diktion, auch in den Sprechstellen....«, Petra und Helmut Huber in Online Merker, 16.10.2021
DAS LAND DES LÄCHELNS, Franz Lehár, Musiktheater Linz, »Matjaž Stopinšek traut sich zu, als Richard Tauber den Sou Chong zu geben. Ja, das ist ziemlich hoch, aber nicht daneben gegriffen: in Kenntnis der beiden Schlager-Arien aufgenommen von Richard Tauber (Odeon) und Joseph Schmidt (auf der frühen Telefunken A-242, aufgenommen 2 1⁄2 Wochen nach Tauber) könnte man sagen, Herrn Stopinšeks timbre liege zwischen diesen beiden Stimmen. Ganz und gar nicht schlecht, und auf die gewisse kleine Dosis Träne vergißt er auch nicht. Manchmal verzichtet er auf die letzten paar dB an Lautstärke zugunsten des kultivierten Stimmklanges. Natürlich ist sein „Dein ist mein ganzes Herz“ ein würdiger Höhepunkt, aber auch die „Apfelblüten“ gelingen mit feingliedriger Lyrik ebenso wie seine Duette mit Lisa, die ja ein weites Feld von Emotionen abdecken müssen.«, Petra und Helmut Huber in Online Merker 10.10. 2020
LAND DES LÄCHELNS, Franz Lehár, Musiktheater Linz, »Taubers Leibmelodie »Dein ist mein ganzes Herz« kommt als hinreißendes Auftrittslied von Matjaž Stopinšek aus dem Museum einer China-Ausstellung, wo dieser als Ehrengast verwöhnt wird und spontan die Herzen des Publikums erobert. Die kontrolliert geführte Stimme ertönt in allen Höhen zum Beweis einer Spitzenqualität als Reminiszenz an der Welttenor. Als seine Geliebte reüssiert die ihm gesanglich wie darstellerisch ebenbürtige Lisa, die aus Staatsräson auf eine Heirat mit Richard verzichten muss. Nach dem Gesetz muss es vier Mandschu-Mädchen ehelichen.«, Georgina Szeless in Volksblatt, 12.10.2020
DAS LAND DES LÄCHELNS, Franz Lehár, Musiktheater Linz, »Unter den Solisten begeisterte der slowenische Tenor Matjaž Stopinšek, der äußerlich durchaus Ähnlichkeit mit Richard Tauber hat und ihm stimmlich zumindest nahe kam.«, Peter Jungblut in BR24 – Kultur
DER VOGELHÄNDLER, Carl Zeller, Sommerarena Baden, »Durchwegs eine Wohltat ist hingegen der kraftvoll-strahlende, höhensichere und geschmeidige Tenor von Matjaz Stopinsek (als Graf Stanislaus)Ach, hätte der gebürtige Slowene doch den Hit des Abends zu singen gehabt: Schenkt man sich Rosen in Tirol – eine der perfektesten Nummern der Operettenliteratur.«, Stefan Ender in Der Standard, 25. Juni 2019
DER VOGELHÄNDLER, Carl Zeller, Sommerarena Baden, »Als sein draufgängerischer Neffe Stanislaus tritt der in Celje in Slowenien geborene Matjaž Stopinšek auf. Seine Spitzentöne haben die gewünschte Strahlkraft und das notwendige Feuer. Mit höhensicherem, schmelzendem und durchschlagskräftigem hellem metallischem Tenor weiß er mehr als zu überzeugen. Dazu kommt eine ausgesprochene Spielfreude, welche vom Publikum mit stürmischem Beifall gefeiert wird. Hier hat man in Baden einen Rohdiamanten, der von Spielzeit zu Spielzeit mehr funkelt.«, Manfred Drescher in Der Opernfreund, 19. Juli 2019
DER VOGELHÄNDLER, Carl Zeller, Sommerarena Baden, » Da der Fürscht, wie ihn Adam despektierlich nennt, selbst nie in Erscheinung tritt, übernimmt Matjaž Stopinšek als verschuldeter Graf Stanislaus dessen Rolle. Bei diesem schmelzend weichen Tenor braucht eine Frau schon ordentliche Widerstandkraft, um nicht schwach zu werden.", Kultur und Wein
MÉDÉE, Luigi Cherubini, Musiktheater Linz, »Matjaž Stopinšek mimt als Jason jenen Charakter, der zur Befriedigung aller Lüste kalt und berechnend über Leichen geht. Er hat für diese Partie die ideale Stimme, die noch über eine leichtgängige Höhe verfügt und doch dramatisch genug ist, Cherubinis musikalischen Ausbrüchen standzuhalten.«, Michael Wruss in OÖ Nachrichten, 06.05.2019
MÉDÉE, Luigi Cherubini, Musiktheater Linz, »Der in Celje geborene slowenische Tenor Matjaž Stopinšek als Jason ließ seine Stimme heldenhaft wagnerisch erstrahlen, blieb aber in der Rollengestaltung hinter den drei Damen zurück. Was aber blieb ihm anderes übrig, denn die Rolle des Jason ist die eines schwachen Mannes, der zwischen zwei selbstbewussten Frauen steht. Im Duett mit Médée „Perfides ennemis, qui conspirez ma peine – O fatale toison! O conquête funeste!“ verwünschen beide das Goldene Vlies, das so viel Leid verursacht hat.«, Harald Lacina in Online Merker, 06.05.2019
DAS LAND DES LÄCHELNS, Franz Lehár, Musiktheater Linz, »Die Rolle des Richard Tauber und Sou-Chong verkörpert der slowenische Tenor Matjaž Stopinšek. Mit ihm habe man einen perfekten Tenor mit „tollem Schmelz in der Stimme, ein großer Gewinn für das Haus“ gefunden, erzählt Reibl.«, Karin Seyringer, Tips Redaktion, 08.10.2020
MÉDÉE, Luigi Cherubini, Musiktheater Linz, »Mit strahlender Tenorstimme glänzt Matjaž Stopinšek als abtrünniger Jason, der auch das Goldene Vlies raubt.«, Fred Dorfer in Kronen Zeitung, 06.05.2019
DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Richard Wagner, Musiktheater Linz, »Die zweite große Tenorrolle, die des David, wurde von Matjaž Stopinšek ebenso eindrucksvoll und nahe an der Perfektion ausgefüllt: feine Stimmkultur, komödiantisch beweglich, konnte sich trotz seines grundsätzlich lyrischen Charakters gut gegen das große Orchester in all seiner Pracht behaupten.«, Petra und Helmut Huber in Online Merker, 09.04.2023
DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Richard Wagner, Musiktheater Linz, »Warm und überzeugend doziert auch die Aufziehpuppe David (Matjaž Stopinšek)....«, Bernhard Doppler in BR Klassik, 09.04.2023
DIE MEISTERSINGER VON NUÜRNBERG, Richard Wagner, Musiktheater Linz, »Besonders fein gestalten Matjaž Stopinšek und Manuela Leonhartsberger ihre Partien als Lehrbub David und als Amme Magdalena.«, Passauer Neuer Presse, 11.04.2023
DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Richard Wagner, Musiktheater Linz, »Und wie sich Manuela Leonhartsberger (Magdalena) sowie Matjaž Stopinšek (David) stimmlich stark aus dem Aufziehpuppen-Dasein ins leben spielen, ist bemerkenswert.«, Peter Grubmüller in OÖ Nachrichten,11.04.2023
DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Richard Wagner, Musiktheater Linz, »Wenn sich Manuela Leonhartsberger als quirlige Magdalena und Matjaž Stopinšek als David – stimmlich beide mustergültig – anfangs wie Automaten bewegen, spiegeln sie Facetten der Partitur, die damit in anderem Licht erscheinen.«, Daniel Ender in Der Standard, 11.04.2023
GRÄFIN MARIZA, Emmerich Kalman, Musiktheater Linz, »Der Graf Tassilo gestaltet Matjaž Stopinšek nahe am tenore di grazia, mit wunderbarem Legato, vorzüglicher Höhe und überzeugendem Schauspiel. Gerade bei ihm kommen rollengemäß auch Melancholie und Resignation nicht zu kurz – aber all das bleibt auch sauber und gradlinig, ohne billige Larmoyanz.«, Petra und Helmut Huber in Online Merker, 23.10.2022
GRÄFIN MARIZA, Emmerich Kalman, Musiktheater Linz, »Grüß mir die süßen, die reizenden Frauen im schönen Wien, bei aller Innigkeit hält Graf Tassilo Endrödy Wittenburg alias Matjaž Stopinšek seinen Tenor frei von triefendem Schmelz.«, Eva Hammer in OÖ Volksblatt, 24.10.2022
GRÄFIN MARIZA, Emmerich Kalman, Musiktheater Linz, »...Tenor Matjaž Stopinšek hingegen ist ein Glücksfall für das Landestheater. Mit strahlenden Höhen und Leichtigkeit im Gesang spielt er den Part des Gutsverwalters mit beeindruckender Souveränität. Eine seltene Ausnahmeerscheinung.«, Markus Spiegel in Kurier, 24.10.2022
GRÄFIN MARIZA, Emmerich Kalman, Musiktheater Linz, »Den verarmten adeligen Liebhaber, Graf Tassilo, spielte Matjaž Stopinšek mit ausdrucksvoller Tenorstimme,...«, Fred Dorfer in Kronen Zeitung, 24.10.2022
GRÄFIN MARIZA, Emmerich Kalman, Musiktheater Linz, »Matjaz Stopinsek gibt einen starken Graf Tassilo, der die fordernde Partie stimmlich sicher im Griff hat.«, Helmut Atteneder in OÖ Nachrichten, 24.10.2022
DER BETTELSTUDENT, Carl Millöcker, Sommerarena Baden, »Großartig in Gesang und Spiel: Matjaž Stopinšek (Bettelstudent), Regina Riel (Laura).« Thomas Jorda in NÖN am 17. Juli 2018
PAGANINI, Franz Lehár, Musiktheater Linz, "Matjaž Stopinšek - einerseits mit ordentlicher Schauspielleistung, anderseits stimmlich von intimer, feiner Differenzierung ("Gern hab' ich die Frau'n geküßt" - mit dieser Interpretation nimmt man allen denkbaren metoo-Einwänden den Wind aus den Segeln!) bis zum strahlenden und schmelzgestützten Fortissimo." Petra und Helmut Huber, Online Merker, 13.10.2024
PAGANINI, Musiktheater Linz, "Man hängt ab der ersten Sekunde an den Lippen des Tenors Matjaž Stopinšek, der die Rolle des Geigenvirtuosen nicht nur sängerisch großartig erfüllt, sondern auch einen interessanten Charakter zeigt." Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung, 14.10.2024
PAGANINI, Musiktheater Linz, "Tenor Matjaž Stopinšek muss als Paganini in der Titelrolle in große Fußstapfen treten, meistert darstellerisch und gesanglich seinen Part aber mehr als zufriedenstellend. Stimmlich von zurückhaltender, feiner Differenzierung, was bei der berühmten Arie "Gern hab' ich die Frauen geküsst" mit dieser Interpretation jeglichen kritischen metoo-Einwenden den Wind aus dem Segeln nimmt, bis hin zum schmelzenden Fortissimo." Barbara Duftschmid, OÖ Volksblat, 13.10.2024
MADAMA BUTTERFLY, Giacomo Puccini, Musiktheater Linz, "The first reprise featured domestic soloists – soprano Carina Tybjerg Madsen and Slovenian tenor Matjaž Stopinšek, engaged in Linz in the 2020/21 season. Both are lyrical voices, in which a cultivatedly formed middle and high voice position, soft, plastically built phrasing and the ability to be dynamic in expression clearly stand out. Matjaž Stopinšek was not unknown to me, I had already seen him in several titles. His technically flawlessly controlled lyric tenor is beautifully soft in tone, melodious and sovereign in the high notes. However, he did not sing the usual high C in the finale of the love duet; he chose, apparently at the conductor's request, the lower variant that Puccini's score allows. He mastered all the attractive high Bs excellently, whether in the dialogue with the consul at the beginning or in the aria in the final act. The lyrical character of his voice is spatially supportive through the orchestra in the middle and high positions, not always in the lower positions." "Die erste Reprise präsentierte die einheimischen Solisten – die Sopranistin Carina Tybjerg Madsen und den slowenischen Tenor Matjaž Stopinšek, der in der Saison 2020/21 in Linz engagiert ist. Beide sind lyrische Stimmen, bei denen eine kultiviert geformte mittlere und hohe Stimmlage, weiche, plastisch aufgebaute Phrasierung und die Fähigkeit zu dynamischem Ausdruck deutlich hervorstechen. Matjaž Stopinšek war mir kein Unbekannter, ich hatte ihn bereits in mehreren Titeln gesehen. Sein technisch einwandfrei kontrollierter lyrischer Tenor ist wunderschön weich im Ton, melodiös und souverän in den hohen Tönen. Allerdings sang er im Finale des Liebesduetts nicht das übliche hohe C; er wählte, offenbar auf Wunsch des Dirigenten, die tiefere Variante, die Puccinis Partitur zulässt. Alle attraktiven hohen Bs meisterte er vorzüglich, sei es im Dialog mit dem Konsul zu Beginn oder in der Arie im Schlussakt. Der lyrische Charakter seiner Stimme wird in den mittleren und hohen Lagen räumlich durch das Orchester getragen, in den unteren nicht immer."; Jiři Fuchs, KlasikaPlus.cz, 16. 12. 2024
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Richard Wagner, Musiktheater Linz, “Matjaž Stopinšek als Erik ergänzte seinen hellen Tenor mit überzeugender Interpretation,..” Wolfgang Katzböck, APA, 26.01.2025, “Matjaž Stopinšek überzeugt als Erik mit einer stimmlichen Leistung, die sowohl durch leidenschaftliche Hingabe als auch durch feinfühlige Nuancen besticht. Sein heller, strahlender Tenor gibt der Figur eine eindringliche Emotionalität und macht ihre innere Zerrissenheit auf berührende Weise greifbar. Mit großer stimmlicher Klarheit und emotionaler Tiefe gelingt es ihm, Eriks verzweifelte Liebe zu Senta und seinen Schmerz über die drohende Trennung authentisch und berührend darzustellen. Besonders beeindruckend ist Stopinšeks Fähigkeit, die verschiedenen Stimmungen der Rolle – von aufrichtiger Hoffnung bis zu abgrundtiefer Verzweiflung – nahtlos miteinander zu verbinden. Seine präzise Artikulation verleiht jeder Phrase Bedeutung, während sein nuanciertes Spiel auch die inneren Kämpfe des Charakters sichtbar macht. In den großen Solo-Momenten strahlt seine Stimme mit bemerkenswerter Ausdruckskraft, ohne dabei an Eleganz zu verlieren. Darstellerisch überzeugt Stopinšek mit einer intensiven Ausdruckskraft, die Eriks Dramatik und Leidenschaft für das Publikum spürbar macht. Er schafft eine Figur, die nicht nur als tragischer Nebencharakter, sondern als zentrale emotionale Kraft der Handlung wirkte. Mit seiner stimmlichen und darstellerischen Leistung trägt Matjaž Stopinšek entscheidend zur Intensität und Emotionalität des Abends bei.” Marcus Haimerl, IOCO, 09.02.2025
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Richard Wagner, Musiktheater Linz, “Der Startenor des Theaters, Matjaž Stopinšek, überzeugt als Erik mit großer Spielfreude.” Carola Baumann-Moritz, Passauer Neue Presse, 27.01.2025
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Richard Wagner, Musiktheater Linz, “Matjaž Stopinšek als Landratte Erik, mit seinem guten Job als Polizist, sang diese kleine aber schwierige, chronisch unterbesetzte Partie mit elegantem Durchsetzungsvermögen und Kraft, ohne zu drücken oder nudeln - und ohne Vibrato-Wackelkontakt. Zwar etwas limitiert in seinen dramatischen Gesten, fügte er sich mit entsprechendem Einsatz gut in die Inszenierung ein. Und als ihm auf den letzten Metern dann kurz die Stimme versagte, passte das so gut zur Situation (,…grausam zu brechen dieses Herz’), dass er es mit ein bisschen schauspielerischer Flexibilität sogar als gewollt verkaufen hätte können.”, Jens F. Laurson, OPERN-NEWS, 27.01.2025
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Richard Wagner, Musiktheater Linz, “Matjaž Stopinšek verkörpert Erik weniger als verzweifelten Liebenden, sondern, der Deutung seiner Rolle als Polizist, der aus höchster Emotion auch geneigt ist, seine Dienstwaffe einzusetzen, gemäß, als stürmischen, durchaus bedrohlichen Mann, der um seine Geliebte zu kämpfen bereit ist. Wenngleich seine Stimme durch zu starkes Forcieren gelegentlich zu brechen droht, gelingt ihm mit hellem, äußerst präsentem Klang eine eindrückliche Interpretation.”, Elena Deinhammer, DAS OPERNMAGAZIN, 27.01.2025 "Bewundernswert auch die Leistung von Matjaž Stopinšek, der als Erik (trotz stundenlanger, kurzfristig angesetzter Proben mit Senta II) seine hohe, kräfteraubende Partie ins Trockene brachte. Auch schauspielerisch 1A, wenn er als Erik bettelnd vor Senta am Rücken liegend (gleich dem sterbenden Matrosen) diese rühren möchte, was dem jungen Polizisten aber nicht gelingt - der Mythos des Fremden überlagert alles...", Prof. Manfred Pilsz, LEOLOGESLOGBUCH, 23. 01. 2025
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Richard Wagner, Musiktheater Linz, “ Tenor of Slovenian origin Matjaž Stopinšek… surprised me very positively with his singing grasp of the Wagnerian part of Erik. I have seen the singer several times since his engagement in Linz in 2020, I admit that I was a little skeptical whether Erik was the right choice for him. However, it was an unnecessary prejudice. A beautiful tenor with a pleasant lyrical timbre, impeccably supportive in space, coped with the role of Erik with honor. A healthy-sounding, supportive lyrical voice suits this role even better than a dramatic type of fondo, crushing the scenery... I appreciated his subtleties and nuances in the sounding pianos, as well as the penetration of his transitional positions and the musicality in phrasing. The final note "bé" in Erik's cavatina in the third act does not change this at all, where a rather great effort at strength of expression was reflected in the forze of the top note. The whole grasp of the role sounded excellent, which is always essential.” “ Der Tenor slowenischer Herkunft Matjaz Stopinsek ... überraschte mich sehr positiv mit seinem gesanglichen Verständnis des Wagner-Parts von Erik. Ich habe den Sänger seit seinem Engagement in Linz im Jahr 2020 mehrmals gesehen, ich gebe zu, dass ich etwas skeptisch war, ob Erik die richtige Wahl für ihn war. Es war jedoch ein unnötiges Vorurteil. Ein wunderschöner Tenor mit einem angenehmen lyrischen Timbre, der den Raum tadellos unterstützt, hat die Rolle von Erik mit Ehre gemeistert. Eine gesund klingende, unterstützende lyrische Stimme passt noch besser zu dieser Rolle als ein dramatisches Fondo, das die Szenerie erdrückt ... Ich schätzte seine Feinheiten und Nuancen in den klingenden pianos sowie die Durchdringung seiner Übergangspositionen und die Musikalität in Phrasierung. Daran ändert auch die Schlussnote „bé“ in Eriks Cavatina im dritten Akt nichts, wo sich in der Kraft der Kopfnote ein ziemlich großes Bemühen um Ausdruckskraft widerspiegelte. Das gesamte Verständnis der Rolle klang hervorragend, was immer wichtig ist.” Jiři Fuchs, Klassika Plus.cz, 29.01.2025